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Auszeit auf Österreichs besten Bio-Höfen.

Meldung

Bio-Erlebnis am Birkenhof: Wie Demeter-Betriebe als Marke für Gäste überzeugen

Silke Gorißen, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin von Nordrhein-Westfalen, hat zur Halbzeit der BioWochen NRW den Demeter-Betrieb Birkenhof im Wilnsdorf besucht.

Bio-Erlebnis am Birkenhof: Wie Demeter-Betriebe als Marke für Gäste überzeugen

BioWochen NRW: Demeter-Betrieb als Schaufenster für Ökolandbau

Der Termin fiel auf den 6. September, das Hoffest begann um 11 Uhr. Die BioWochen NRW laufen noch bis zum 13. September – und bieten damit ein knappes Zeitfenster für alle, die sich ein eigenes Bild von der ökologischen Produktion in der Region machen wollen.

Was der Birkenhof zeigt

Am Birkenhof in 57234 Wilnsdorf, einem zertifizierten Demeter-Betrieb, stand die Praxis des Ökolandbaus im Mittelpunkt: Tierwohl, regionale Wertschöpfungskette und moderne Bewirtschaftungsmethoden unter einem Dach. Für Hofbetreiber mit Ferienhausvermietung oder Event-Location ist das Format instruktiv – hier verbindet sich die landwirtschaftliche Produktion mit einem erlebbaren Erlebnisangebot, das Gäste bindet und den Hof als Marke positioniert.

Bio-Vermittlung von der Grundschule an

Parallel dazu startet ein Schulwettbewerb im Kreis Kleve und Wesel, der Grundschulklassen der dritten und vierten Jahrgangsstufe einbezieht. Die Niederrheinischen Sparkassen und die Öko-Modellregion Niederrhein rufen auf, kreative Arbeiten rund um ökologische Landwirtschaft einzureichen – Videos, Hörbeiträge, Collagen oder Modelle. Anmeldeschluss ist der 27. September. Die Jury vergibt Exkursionen zu Bio-Betrieben, ein regionales Bio-Frühstück in der Klasse und Sachbücher. Erstplatzierte Klassen besuchen einen Bio-Hof vor Ort; das ist kein abstrakter Lerninhalt, sondern direkter Kontakt mit der Wertschöpfungskette.

Einordnung für die Praxis

Zahlen zum Flächenanteil oder zur Betriebsentwicklung im Siegerland liefert der Termin am Birkenhof nicht. Was bleibt, ist das Signal: Landespolitik setzt auf Sichtbarkeit der Bio-Produktion – nicht nur über Kampagnen, sondern über physische Begegnung am Hof. Für Betriebe, die überlegen, ihr Angebot um Erlebnis-Tourismus oder Bildungsformate zu erweitern, zeigt das Format einen gangbaren Weg. Die BioWochen NRW sind dabei das Instrument: kuratierte Termine, die Verbraucherinnen und Verbraucher direkt an die Produzenten bringen. Ob sich daraus nachhaltige Gästebeziehungen entwickeln, hängt an der Qualität des Hof-Erlebnisses vor Ort – und daran, wie konsequent Betriebe ihre Zertifizierung in der Kommunikation nutzen.