Drei neue Bio-Erlebnisbetriebe bereichern das Programm Schau zum Biobauernhof in Oberösterreich
Drei neue Biohöfe, ein erweitertes Angebot: BIO AUSTRIA Oberösterreich hat das Programm „Schau zum Biobauernhof" zum 27. August 2026 um drei Betriebe aufgestockt und die überarbeitete Karte neu aufgelegt.

Damit steigt die Zahl der teilnehmenden Höfe, die Hofführungen, Erlebnisse und buchbare Angebote für Familien, Gruppen, Vereine und Firmen bündeln.
Was die Karte leistet
Die Karte im Kartenformat bündelt die „Schau zum Biobauernhof"-Betriebe in Oberösterreich und ist ab sofort kostenlos erhältlich. Wer direkt am Hof buchen will, kann Anfragen individuell an die Betriebe richten. Ein QR-Code auf der Karte verweist auf kurze Betriebsporträts und detaillierte Beschreibungen der einzelnen Bio-Erlebnisse. Magdalena Barth, Obfrau von BIO AUSTRIA OÖ, ordnet das Angebot als direkten Zugang zur Produktionsweise der Biobäuerinnen und Biobauern ein – von Fruchtfolge über Bio-Milch und Bio-Korn bis zu Wildkräutern und Kreislaufwirtschaft. Verkostungen am Hof gehören bei vielen Besuchen dazu.
Süss-Hof in Feldkirchen als Beispiel für den neuen Zuschnitt
Einer der drei neuen Betriebe ist der Süss-Hof in Feldkirchen (Urfahr-Umgebung). Der kleinstrukturierte Bio-Betrieb wird seit über 40 Jahren biologisch bewirtschaftet, die Fläche liegt unter fünf Hektar. Schwerpunkt: regenerativer Gemüsebau nach dem Market-Gardening-Konzept, mit Kompost, Gründüngung und schonender Bodenbearbeitung. Kinder entdecken spielerisch den Weg vom Samenkorn zur Pflanze, Erwachsene lernen das Anbausystem bei Garten- und Hofführungen kennen. Dass ein Betrieb dieser Größenordnung in das Programm aufgenommen wird, zeigt die bewusste Ausrichtung auf kleinere, arbeitsintensive Strukturen statt auf Volumen.
Was Betriebe und Gäste jetzt prüfen sollten
Für interessierte Höfe bleibt die Eintrittsschwelle niedrig: Die Karte wird zentral über [email protected] versandt, die Listung erfolgt über die Verbandsstruktur. Für Gäste heißt das: vor einer Anreise den QR-Code nutzen, das Betriebsporträt lesen und individuelle Wünsche direkt am Hof anfragen. Gerade im Herbst, wenn Ausflugssaison und Ernte zusammenfallen, ist die Karte ein pragmatischer Filter gegen Streuverluste bei der Suche nach authentischen Bio-Erlebnissen in Oberösterreich. Mit dem BioApfelHof Stögermayr ist zudem ein dritter Betrieb in Vöcklabruck Teil der Initiative, wie aus der Berichterstattung hervorgeht.