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Auszeit auf Österreichs besten Bio-Höfen.

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Farm-ING: Wie niederösterreichische Agrartechnik die Landwirtschaft digitalisiert

42 statt zwei: Innerhalb von fünf Jahren hat sich das niederösterreichische Unternehmen Farm-ING Smart Farm Equipment zu einem Arbeitgeber mit 42 Beschäftigten entwickelt – ein Wachstum, das…

Farm-ING: Wie niederösterreichische Agrartechnik die Landwirtschaft digitalisiert

42 statt zwei: Innerhalb von fünf Jahren hat sich das niederösterreichische Unternehmen Farm-ING Smart Farm Equipment zu einem Arbeitgeber mit 42 Beschäftigten entwickelt – ein Wachstum, das WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker als Erfolgsgeschichte für den Standort Horn bezeichnet. Dieses Wachstum unterstreicht einen klaren Trend: Innovation in der Landwirtschaft entsteht zunehmend an der Schnittstelle von Maschinenbau und Digitalisierung.

Von der Idee zum praxistauglichen System

Farm-ING startete 2021 als Ingenieurbüro für Landtechnik. Heute umfasst das Portfolio konkrete Maschinen für den Ackerbau, darunter das Hackgerät InRowING und den Spotsprayer SprayING. Entscheidend ist die Bündelung von Kompetenzen: Das Unternehmen vereint Maschinenbau mit künstlicher Intelligenz, Robotik und Drohnentechnik. Der Fokus liegt laut den Geschäftsführern Gregor Witzmann und Gerhard Zimmermann auf Lösungen, die Arbeitsabläufe automatisieren und Ressourcen gezielter einsetzen.

Mehr als nur Technik für die Vitrine

Die Prämierung mit dem Sonderpreis „Digitale Innovation“ beim NÖ Innovationspreis erfolgte nicht für Technik um ihrer selbst willen. Ecker betont, die eingesetzten Technologien müssten konkrete Probleme auf dem Feld lösen und den landwirtschaftlichen Alltag erleichtern. Ziel sei es, nachhaltige Bewirtschaftung wirtschaftlich zu machen. Für Betriebe bedeutet dies im Umkehrschluss: Jede Investition in solche Systeme muss einen klaren Return on Investment in Form von eingesparten Arbeitsstunden, reduziertem Input oder ertragsgesicherter Produktion liefern.

Die Rolle der Beratung

Hinter dem Unternehmenserfolg steht auch die Begleitung durch die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). Diese Unterstützung erstreckte sich zuletzt auf Beratung zu Innovationsschutz, Ökologie und Außenwirtschaft. Für Hofbetriebe, die ähnliche Technologien evaluieren, ist dies ein relevanter Hinweis: Der Erwerb solcher Systeme ist nur ein Teil der Gleichung. Die strategische Beratung zu Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten und Marktzugang wird zunehmend entscheidend für die erfolgreiche Implementierung. Der Fall Farm-ING zeigt, wie spezialisierte Maschinenbauer aus Niederösterreich Lösungen entwickeln, die direkt an den praktischen Bedürfnissen der Höfe ansetzen.